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Privatjets
- Die Alternative
Schnell, flexibel und bei richtiger Nutzung oft günstiger als
Linienverbindungen:
Das vermeintliche Spielzeug der Reichen und Schönen findet
immer mehr Akzeptanz unter deutschen Unternehmen: der Privatjet. War
das Chartern von Jets früher ein Privileg des Top-Managements
von Großkonzernen, ist es heute oft auch für andere
Zielgruppen interessant. Wichtigster Grund: Die Reisekasse kann bei
richtiger Planung entlastet werden. Voraussetzung dafür ist,
dass die Privatflieger in vollem Umfang ausgelastet werden. So kostet
beispielweise der Flug Frankfurt-Berlin-Frankfurt für eine
achtköpfige Delegation im Learjet nur 765 Mark pro Person, der
Linienflug in der Business Class immerhin 906 Mark. Die Rechnung ist
dabei ganz einfach: je größer die Reisegruppe, desto
günstiger der Flug. Ganz besonders empfiehlt sich ein Learjet
für Destinationen, die über keine großen
Flughäfen verfügen und deshalb selten angeflogen
werden bzw. nur mit lästigen Umsteigen zu erreichen sind. Hin-
und Rückflug sind dann dank Jets an einem Tag realisierbar
-Übernachtungskosten werden eingespart. Lässt man den
finanziellen Aspekt außen vor, liegen die Vorteile beim
Charter auf der Hand: Die Check-in-Formalitäten entfallen, da
gesonderte Schalter und Ausgänge zur Verfügung
stehen, die Abflugszeiten können vom Kunden bestimmt werden,
das Platzangebot im Flieger ist in den meisten Fällen
komfortabler bemessen, und das Catering übertrifft oft das der
Business Class. Bei Flügen nach Osteuropa oder Russland spielt
zudem die größere Sicherheit gut gecharterter
Privatjets eine wichtige Rolle. Außerdem können
Lufttaxis in der Regel kurzfristig, d.h. bis zu 24 Stunden vor Abflug,
gebucht werden - ein weiterer Vorteil. Last but not least ist es in
vielen Fällen einfach wichtiger, Zeit und Nerven zu schonen,
als unter allen Umständen an der Geldschraube zu drehen.
(Diners Club Magazin)
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