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  • Individuelles Programm auf den Inflight Entertainment System
  • Limousinentransport ab Flugzeug
  • Beschleunigtes Abwickeln bei Einreise und Zoll
  • Spezielle Zeitschriften an Bord und in der Destination
  • Pre-Check-in im Hotel im Gepäcktransport

Kundennah, schnell, flexibel und preisgünstig versprechen die Broker zu sein. Auf jeden Fall verkürzen sie die Zeit der Suche nach technischem Gerät. Das Angebot einlastet besonders kleine und mittlere Agenturen. Nach einer Faustformel rechnet sich ein Charter von 20 Personen an aufwärts, ab 200 ist der Charter fast ein "Muß". Vorteile kommen hinzu wie maßgeschneiderter Service, zeitlich Flexibilität und größtmögliche Nähe zum Ort der jeweiligen Abreise und des Incentives, der oft eben nicht an den Drehscheiben des internationalen Luftverkehrs liegt. Allein in Deutschland erhöht sich die Anzahl der möglichen Flughäfen von 27 Linienflughäfen auf mehr als 70 Flugplätzen mit befestigter Landebahn von mehr als tausend Meter.

Kritik seltens der Agenturen

So viele Gründe es gibt, sich von der mühsamen Suche nach Flügen und dem Arrangement des Drumherums kompetent helfen zu lassen. Es gibt auch Klagen über die Broker. Sie machten Angebote vorbehaltlich Verfügbarkeit und Preisbestätigung, die sich wiederholt als "heiße Luft" herausstellten, wenn der Kunde der Agentur den Zuschlag gegeben habe, so dass Zweifel auftauchten, ob das Angebot jemals seriös gewesen sei. Mit offerierten Optionen bei zehn Prozent des Charterpreises könne man nicht in den Wettbewerb gehen, wolle man sich nicht der Gefahr eines Ruins aussetzen. Man sei ja bereit, für kurzfristige Optionen zu zahlen, sofern sie bezahlbar blieben. Einige sehen es als Aufgabe der Broker mit den Flugzeugeigentümern für faire Optionslösungen zu verhandeln, etwa der Vermietung von Hallen ähnlich. Vereinzelt wird auch Kritik an der Professionalität einzelner Broker geübt, die offenbar flugrechtliche Regeln wie die sogenannte fünfte Freiheit nicht beachtet.

Die Szene ist unübersichtlich. Manche Broker verfügen über eigenes Fluggerät und gute Verbindungen, andere operieren mit Telefon, Fax und Computer vom Wohnzimmertisch aus. Das Incentive Congress Journal hat sich umgesehen und präsentiert Ihnen eine Auswahl von Brokern, die ihre operative Unterstützung von Deutschland aus anbieten: (...)

Es stand schon in der FAZ: Das EDV-Programm der open sky aircharter services in Köln zeigt eindrucksvoll, dass Flugzeugchartern in vielen Fällen Zeit und Budget entlastet. Wann das der Fall ist, analysiert die leistungsfähige Software der Broker prompt und zuverlässig, sobald sie mit den Daten vom Kunden gefüttert werden.

Viele Passagiere aus ganz Europa in einem kurzen Zeitraum punktgenau an einen Flughafen zu bringen und von dort an den Ort des Geschehens zu begleiten gehört zum open sky-Geschäft. Logistisches Know-how und Organisationstalent der Kölner Broker wurde beispielweise bei Automobilpräsentationen unter Beweis gestellt. (...)

(3/98 Incentive Congress Journal 99)

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